• Auch in diesjähriger namhafter Lyrikanthologie mit einem Gedicht unter Pseudonym vertreten # Auch in diesjähriger namhafter Lyrikanthologie mit einem Gedicht unter Pseudonym vertreten # Auch in diesjähriger namhafter Lyrikanthologie mit einem Gedicht unter Pseudonym vertreten # Auch in diesjähriger namhafter Lyrikanthologie mit einem Gedicht unter Pseudonym vertreten # Auch in diesjähriger namhafter Lyrikanthologie mit einem Gedicht unter Pseudonym vertreten # Auch in diesjähriger namhafter Lyrikanthologie mit einem Gedicht unter Pseudonym vertreten # Auch in diesjähriger namhafter Lyrikanthologie mit einem Gedicht unter Pseudonym vertreten #

 

  • Bald wieder eins meiner Gedichte unter Pseudonym in weiterer Gedichtsammlung. Bald wieder eins meiner Gedichte unter Pseudonym in weiterer Gedichtsammlung. Bald wieder eins meiner Gedichte unter Pseudonym in weiterer Gedichtsammlung. Bald wieder eins meiner Gedichte unter Pseudonym in weiterer Gedichtsammlung.

 

 

Ehestreit

 

Heute gab es einen Streit.

Ringsum hörte man den weit.

Ein Kreischen und Kräzchen,

Bald fliegen die Fetzen.

Ob Mensch, ob Katz‘, das stört sie kaum,

Das Rabenpärchen in unserem Baum.

 

Die zofften sich gar fürchterlich,

Widerlich spießbürgerlich.

Offensichtlich uneins waren sie,

Das gibt’s auch unter’m Federvieh.

Männlein und Weiblein, Geschlechterkampf –

Auch unter Raben? So’n Krampf.

UB

 
 

2017-12-18 19_42_27-Ich wünsche euch ein gutes Jahr.docx - Microsoft Word

 

 

Der Komet

 

Schon wieder mal, auwei,

Saust ein Komet herbei.

Und eins, zwei, drei,

Eieieiei

… vorbei

UB

 

Klassentreffen

 

Unbekannte bekannte Gesichter,

Vorfreude erblüht im Wiederseh’n.

Es kommen der Doktor und ein Dichter.

Begrüßen tut man sich im Steh‘n.

 

Alt geworden, jung geblieben,

Vierzig Jahre sind verstrichen.

Mancher hat sich die Augen gerieben,

Jugend ist dem Alter gewichen.

 

Ist er’s, ist sie’s nicht?

Ja. Nein. Es könnte sein.

Ein dritter bringt ins Dunkel Licht.

Sie ist’s. Und jetzt macht sie in Wein.

 

Ja, Wein, das war schon immer ein Pläsir.

Wein bauten schon die Eltern an.

Weinkönigin war sie vor Jahren hier.

Der Wein begleitet sie von Anfang an.

 

An langer Tafel nimmt man Platz,

Rottet in Grüppchen sich zusammen.

Manch einer sitzt neben seinem Schatz.

Ein Paar blieb sogar zusammen.

 

Wie geht es dir? Was machst du heut?

Was ist aus dir geworden?

Karriere gemacht, groß ist die Freud.

Man lauscht gespannt den Worten.

 

Auch Omas und Opas sind schon darunter.

Sowie man erzählt von den kleinen Lieben,

Da wird die ganze Gesellschaft munter.

Im Herzen sind doch alle jung geblieben.

 

Zum Kaffee haben weitere sich eingestellt,

Noch mehr gewachsen ist der Kreis.

Gesprochen wird über alle Welt,

Was eine nicht weiß, ein anderer weiß.

 

Hier wird erzählt, dort gelacht.

Es gibt ja so viel zu berichten.

Auch der Toten wird gedacht,

Die die Reihe lichten.

 

Sogar aus der alten Lehrerschaft

Sind drei dem Ruf gefolgt.

Einer läuft Marathon noch meisterhaft,

wofür Beifall ihm die Korona zollt.

 

Sie ist noch hübsch wie seinerzeit,

Kein Zahn des Alters nagt an ihr.

Es war fast vor einer Ewigkeit,

Heiratete sie den Philologen hier.

 

Er ist mit ihr gekommen,

Liebevoll hält sie seine Hand.

Das Alter hat ihn mit genommen,

Ihn hätt ich nicht mehr wieder erkannt.

 

Auch von andren Lehrern wird gesprochen,

Wie sie zum Beispiel pflegten Noten zu machen.

Dabei wird so manches Geheimnis gebrochen,

Worüber heute alle herzhaft lachen.

 

Längst ist Dunkelheit eingekehrt.

Das Licht wurde entfacht.

Her zu kommen war nicht verkehrt.

Noch immer wird gelacht.

 

Im Nu vergangen ist der Tag,

So rasend schnell verstrichen.

Was heut Morgen noch im Nebel lag,

Bis abends ist’s der Klarheit gewichen.

 

Dann wird es Zeit Lebewohl zu sagen.

In alles Lachen mischt sich Traurigkeit,

Verabredet an späteren Tagen,

Fünf Jahre sind eine kleine Ewigkeit.

UB

 

 

Nimmersatt

 

Gierige Gier

Gierender Geier

Gieren geifernd

Geifern gierig

 

Gierige Geier

Gierender Gier

Gieren gierend

Nach mehr

UB

 

 

Wir sind nicht so

 

Ich würde so gern

Ein schönes Lied singen,

Um damit dir

Ein Ständchen zu bringen.

Aber die Welt,

Die ist nicht so.

Du bist nicht so

Und ich – ach so,

Ich bin nicht so.

UB

 

In fremdem Land daheim

Anläßlich meines jüngsten Besuchs in der alten Heimat. Nach langer langer Zeit.

 

Daheim. In fremdem Land,

Wo einst meine Wiege stand.

Lange ist die Zeit vergangen,

Um nach Haus zurück zu gelangen.

 

Alles um mich herum fremdartig vertraut,

Überall wurde und wird gebaut.

Du kennst dich nicht mehr aus daheim.

Bist du eigentlich daheim?

Deine Sinne sind verwirrt,

So wie man in der Gegend rum irrt.

Und trotzdem weißt du in dir drin,

Dass daheim ich bin.

UB

 

 

Opp Platt

 

Eisch, weilen laang ne maej Platt geschwaat hon

Un schwierisch as dat weilen schon

Ae rom ze schwäätzen Platt

Un Platt ze kommen matt.

 

Aever de brauch’s net ze denken,

Dat dou weilen romm kaan’s stänkern.

Verstonn doun eisch noch alles

Un nau hall dein Schness.

UB

 

Und immer wieder Faust

 

Der alte Faust lauthals klagt,

Vom vielen Wissen geplagt:

Was nützt mir nun

Das lange Studium

Der Philosophie,

Theologie,

Juristerei und Medizin,

Wenn am End‘ senil ich bin?

UB

 

Du armer Liebesjunkie

 

Irgendwann ist die Leichtigkeit

Und Unbekümmertheit des Lebens verschwunden.

Hat sich auf und davon gemacht.

Aus dem Leben geschlichen,

Auf leisen Sohlen.

Klammheimlich.

Unmerklich und unbemerkt

Wie sich die Geliebte

Nach erostrunkenem Liebesrausch der Nacht

Im Morgengrauen des erwachenden Tags,

Während er in Morpheus entrückter Welt

Sie mit Herkulesarmen eng umschlungen

Sich ihm ergebend wähnt,

Auf Nimmerwiedersehen davon stiehlt.

Für immer.

Auf ewig.

Und er, der Geliebte, verlassen,

Zurück bleibt er.

Einsam.

Allein.

Sehnsuchtsvoll sich verzehrend,

In Gram verbrennend lodernder Glut

Des berauschten Gefühls ewiger Glückseligkeit

Im Erwachen jäh eiskaltem Entzug ausgesetzt.

UB

 

Kalt & knapp

 

Schnee & Eis

Alles weiß

Arktisch kalt

Flur & Wald

 

Stadt & Land

In Winters Hand

Nichts kann tauen

Aus Frostes Klauen

Einzig Wintersonne

Bringt etwas Wonne

Im grauen Tag

Was jeder mag

UB

 

 

 

Woran auch ein fränkischer Recke verrecken kann

Kleine Hommage an meine fränkische Heimat

 

 

Der Biss von ana klaanan Zegg’n

Streckt nieder a an fränggisch‘n Regg’n.

Woran a der dann ko veregg’n,

Von a su a klaana Zegg’n.

UB

 

Die Katz of meinam Blatz

 

Wos macht’n a die Katz

Do of meinam Blatz?

Etz oba runner do.

Na, is’ doch woa.

Von meinam Blatz verschwind’,

Etz oba g’schwind.

UB

 

Die Katze auf meinem Platz

 

Was macht die Katz‘

Auf meinem Platz?

Jetzt aber runter da.

Na, ist doch wahr.

Von meinem Platz verschwind‘,

Jetzt aber geschwind.

UB

 

Schwarz

 

Schwarz

Die Farbe der Nacht

Die alles einfarbig macht

 

Schwarz

Ist das All

All überall

 

Wo keine Sterne

Nah und in der Ferne

Leuchtfeuer bilden

 

Im All

Dem unendlichen

Dem wilden

 

Schwarz

Das schwarze Loch

Alles verschlingender Moloch

 

Schwarz

UB

 

 

 

 

Die Müllberge wachsen weiter

 

Kaum ist der alte Müll weg,

Folgt auch schon der neue Dreck.

Die Müllberge wachsen unentwegt,

solang die Menschheit den Weg geht.

UB

 

Hin ist hin

 

Und wenn ich dereinst gestorben bin,

Dann bin ich hin.

Und hin ist hin.

Um es mit einfachen Worten zu sagen,

Ohne zu meckern, ohne zu klagen:

Vorbei ist vorbei.

Aus und vorbei.

Endlich ist Schluss

Mit all dem Stuss.

UB

 

 

Einsame Küchenschelle im Herbst

 

Küchenschelle einsam blüht,

Sich um der Bienen Gunst bemüht.

Als weiße Sonne leuchtet sie.

Sie, die zu spät in diesem Jahr gedieh.

 

Zur falschen Zeit kommst du hervor,

Ragst deinen Kelch voll Stolz empor.

Scheinst gütig auf deine Umgebung herab,

Die sich vorbereitet auf das kalte Grab.

 

Ringsum allein bist du.

Gekommen zu spät oder früh.

Kein Partner dir zur Seite steht,

Mit dem das Leben weiter geht.

UB

 

Kurzfassung

Küchenschelle im Herbst

 

Küchenschelle

Auf der Stelle

An die Helle

Auf die Schnelle

 

Allein

UB

 

Ein Pott Kaffee

 

Morgendlicher Kaffeeduft

Liegt in der lauen Frühlingsluft.

Gleich zieh ich mir den Kaffee rein.

Nicht ‘ne Tasse, ein Pott darf’s sein.

Nachdem aufgewacht davon ich bin,

Geht’s in den Tag geschwind dahin.

UB

Was machst du gerade?

 

Zurzeit klingele & klappere ich.

Das gehört zum Handwerk.

Die Leute müssen wissen,

Dass es mich gibt.

UB

 

 

Strickliesel
Poesie in Strick

 

Mensch Katz
Mensch Katz

 

  • Zahllose Gedichte im www über die Jahre hinweg unter Pseudonym veröffentlicht. Zahllose Gedichte im www über die Jahre hinweg unter Pseudonym veröffentlicht. Zahllose Gedichte im www über die Jahre hinweg unter Pseudonym veröffentlicht.